Glauben

Bestattung

Beerdigung – auch am Ende des irdischen Lebens nicht allein sein

Es gibt einen bemerkenswerten Text aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Ein römischer Geschichtsschreiber notiert darin, was ihm besonders an der neuen Bewegung der Christen auffällt. Unter anderem schreibt er: 

Auffallend positiv sei es, wie die Christen mit ihren Toten umgehen.

Bis heute ist es ein wesentliches Merkmal des christlichen Glaubens, dass ihn die Gewissheit trägt, dass der Tod nicht das letzte Wort hat.

Sondern: Gott hat das letzte Wort; das Leben und die Liebe Gottes sind das, was Ewigkeitsbestand hat. All das zeigt sich personifiziert in Jesus Christus, der am Ostermorgen den Tod endgültig durchbrochen hat.

Deshalb ist es uns als christliche Gemeinde wichtig, für verstorbene Menschen einen ihrem Leben angemessenen und zugleich hoffnungsvollen Trauergottesdienst auszurichten.

Unsere Pfarrpersonen treffen sich deshalb mit den Hinterbliebenen, um ihre Trauer ernstzunehmen, um zuzuhören und auch hilfreiche Begleitung anzubieten. Außerdem bereiten sie dann zusammen mit den Angehörigen den entsprechenden Trauergottesdienst samt Beisetzung vor. Individuelle Wünsche werden dabei berücksichtigt, sofern sie nicht dem christlichen Glauben bzw. Bekenntnis widersprechen.

Eine christliche Beerdigung ist nur dann angezeigt und sinnvoll, wenn die verstorbenen Menschen Mitglied einer christlichen Kirche waren – oder die Hinterbliebenen dies sind und deshalb von ihrer Kirche seelsorgerlichen Beistand erbitten.

Sollte niemand zu einer christlichen Kirche gehören und dennoch ein kirchliches Begräbnis gewünscht sein, laden wir die Hinterbliebenen zu einem Kennenlerngespräch ein.

Die kirchliche Beerdigung wird komplett durch den jeweiligen Bestatter organisiert, der sich entsprechend mit unseren Pfarrpersonen bzw. unseren Gemeindebüros in Verbindung setzt.